Das Weststeirische Weinbaugebiet
Die Weststeiermark, auch bekannt als "Schilcherheimat" ist mit 500 Hektar Rebfläche, die von ca. 450 Winzern betrieben werden, das kleinste und speziellste der steirischen Weinanbauflächen.
Begrenzt von der Mur gehören zum weststeirischen Weingebiet die Bezirke Graz-Umgebung, Voitsverg und Deutschlandsberg. Bekannte Weinorte sind St.Stefan ob Stainz, Stainz, Bad Gams, Deutschlandsberg, Wildbach, Groß St. Florian und Eibiswald.
Das Markenzeichen der Weststeiermark ist der besonders frische - fruchtige Schilcher, er stellt mit 80% der gesamten weststeirischen Weinanbaufläche den größten und wirtschaftlich bedeutendsten Faktor der Region dar. Der säurebetone Wein schillert in verschiedenen Rotstufen von rosa bis rubin und zwiebelschalenfarben. Er wird auch gerne als Sturm, Sekt, aber auch als interessanter Rotwein nach einem Säureabbau veredelt.
Die blauen Wildbachetrauben, aus denen der Schilcher gewonnen wird, finden auf den kristallinen Urgesteins- und Schieferböden der Weststeiermark ideale Bedingungen. Die Weingärten befinden sich in frostsicheren Lagen zwischen 400m und 600m Seehöhe.
Die Hauptsorten des "weststeirischen Weingebiets" sind:
- Federführend der Schilcher (Blauer Wildbacher)
- Weissburgunder
- Morillon (Chardonnay)
- Muskateller
- Blauer Zweigelt
- Müller Thurgau
- Welschriesling


