Wissenswertes über Ostern
Die Einkehr des Frühlings und das Ende der Fastenzeit
Am 4. April 2010 wird dieses Jahr Ostern gefeiert. Ostern entstammt dem heidnischen Frühlingsfest, bei dem die Lichtgöttin "Ostara" und die Sonne als Lichtspender verehrt wurden. Die Symbolik des Festes ist das zunehmende Licht im Frühling, die wiederkehrende Fruchtbarkeit, dem auch der Brauch der Osterfeuer zu Grunde liegt.
Auch die österlichen Symbole "Hase" und "Eier" entstammen dem Heidentum, sie sind Fruchtbarkeitssymbole. Der Hase war als Begleiter der Lichtgöttin bekannt, lang bevor der Hase als Auferstehungssymbol in der Kirche Einzug fand. Die Symbolik der Eier für Ostern kommt daher, dass nach der eierlosen Winterzeit die Vögel und Hühner wieder anfingen Eier zu legen, und dies ein weiteres Zeichen war, das der Frühling einzieht. Daraus entstand auch der Brauchtum des Eiersuchens. Da die Hühner damals frei herumliefen, legten sie natürlich auch ihre Eier irgendwo ab.
Damit die Menschen die Eier nutzen konnten, mußten sie somit danach suchen. Der Osterhase und die Verbindung von Ostern und Eiern sind Überbleibsel unserer Kultur.
Zur Zeit der Christianisierung übernahm die Kirche dieses Fest in Form der Auferstehung Jesus Christus, die mit einer 40 tägigen Fastenzeit vorhergeht. Mit Aschermittwoch (dem Tag nach Faschingdienstag) beginnt die Fastenzeit bis 1 Woche vor Ostern, die sogenannte Karwoche, die mit dem Palmsonntag eingeleitet wird. Am Ostersonntag bzw. dem Karsamstag werden Körbe voll mit Zutaten der Osterjause in der Kirche geweiht, die daraufhin mit dem Verzehr die Fastenzeit beendet.
Zu einer zünftigen Osterjause gehört vor allem das süßlichere Osterbrot, das mit Schinken, hartgekochten Eier und reichlich steirischem Kren belegt wird. Weiters genießt man auch gerne eine Osterpinze, das ist ein süßlicher mit reichlich Eiern verarbeiteter Germteig.







